Punta Anna - sehr schwieriger Klettersteig in Cortina
Helm- und Klettersteigausrüstung  ist bei der Punta Anna unbedingt notwendig !
...  nur für sehr geübte und schwindelfreie Bergsteiger  ...
und weiter über Ferrata Olivieri - sowie einen Teil der Ferrata Torre Aglio
Um 7.30 Uhr starteten wir los,
die Motivation und der Ehrgeiz waren groß.
Die mächtigen Gewalten -
ließen nicht lange auf sich warten.

Zuerst begrüßte uns die Dreischusterspitze -
dann der Haunold-Mt.Cristallo in morgendlicher Hitze.
Sonnenumstrahlend lachten uns nun die Ampezzaner ins Gesicht,
Antelao,Sorapiss Mt. Pelmo und die Marmolada standen im Rampenlicht.
Über Duco d. Aosta zur Rif.Pomedes ging es recht fein -
bald dürften wir beim Einstieg sein.
Mehrere Bergsteiger machten sich die Pt. Anna zum Ziel -
es waren nicht wenige aber auch nicht viel!
Nun hieß es Helm und Gurt anlegen und das gewiß -
auf ging es nämlich in felsige Wand und vertikalen Riß.
Der Fotoapparat wurde zur Hand genommen,was nur ging -
egal ob jemand schräg in der Wand hing.
Den Aufstieg erkletterten wir mit vollstem Genuß -
es ist als Bergsteiger einfach ein Muß -
sich diese Tour auszuwählen
um Beine und Arme ein bisschen zu quälen.

Tritte und Griffe zur Genüge vorhanden -
sogar Kare, Kanzeln und auch scharfe Kanten
es war eine lohnende Kletterei -
Action und Nervenkitzel war auch dabei.

Höhe:  2731 m ( Punta Anna )
Dauer: ca. 9 Stunden
Einstieg:  Rifugio Pomedes ( 2340 m)

Das große Ziel blieb uns wohl vorenthalten
schroffe Felsen,Platten und abtrünnige Spalten.
Doch hatten wir vieles erreicht,
umzukehren viel uns zwar nicht ganz so leicht,
doch auf einer Scharte machten wir kehrt,
so wie es sich in einem Zweifelsfalle auch gehört.
Der Abstieg gestaltete sich abwechslungsreich und konzentriert
die Route hat noch weiter zur Giusanni Hütte geführt.
Vom Krieg gezeichnet ist dort die Natur -
doch am Berg gibt es von Neid - Machtkampf - und Traurigkeit keine Spur.



Über Geröllterassen ging es locker in das Tal hinunter -
so blieben Körper und Geist frisch und munter.
Manch ein Stein verirrte sich im Schuh -
doch das brachte niemanden aus der Ruh.


Noch ein letzter Blick hinauf zu unserer Tour -
für Körper und Seele die beste Kur.
Diese Besteigung war nicht ganz kurz
und Gott sei Dank kam auch niemand zu Sturz.

Noch ein letzter Blick hinauf zu unserer Tour -
für Körper und Seele die beste Kur.
Diese Besteigung war nicht ganz kurz
und Gott sei Dank kam auch niemand zu Sturz.
Durch die südtiroler Täler ging es nachdenklich und leise -
zu den Dolomiten zu fahren ist immer eine attraktive Reise.
Schließlich zu Hause angekommen -
revue passierend haben wir einen Berg stolz erkommen.
Texte und teilweise Bilder stammen von unserer Nachbarin - Herzlichen Dank.